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Sonntag, 3. Mai 2020
Freitag, 24. April 2020
Precht hat nicht immer Recht
So sehr ich Richard David Precht für seine sonst recht anschaulichen Erklärungen schätze, so kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass er auch mal daneben liegt. Leider ist das immer bedauerlich bei solchen Leuten, die es eigentlich besser wissen könnten, aber aus welchen Gründen auch immer, da nicht die Tiefe haben um das zu sehen.
Hier in dem Interview zeigt Precht zwei Schwächen:
1.) Die Steuer auf Online-Händler
2.) Die Ansicht, der Mensch sei Teil der Natur
Zu 1.)
Schon relativ häufig hatte ich dieses Statement von Precht vernommen:
Und es scheint ihm die nötige Phantasie zu fehlen, die aus der Tatsache, dass der Einzelhandel nun mal nicht mehr das Bild der Innenstädte aufgrund neuer technologischer Entwicklungen bestimmt, resultieren, völlig neue Konzepte der Gestaltung von Innenstädten möglich wären. Warum soll etwas so bleiben wie es war? Das war noch nie so und wird es auch weiterhin nicht tun. Kulturelle Landschaften ändern sich und hier ist die Chance da, etwas neues aus den Innenstädten zu machen. Wie wäre es mit einem großen Begegnungszentrum welcher Art auch immer. Ein großer Spielplatz für Sport und Kunst und allem was dazugehört. Wir brauchen keine Einzelgeschäfte unbedingt. Nicht in der Masse und auch gar nicht so vereinzelt. Mobile Märkte mit Ständen für Einzelhänder wären auch völlig ausreichend und würden das Flair einer Stadt völlig neu beleben. Der Einzelhändler wird nicht per se aussterben aber seine Dominanz alter Prägung wird verschwinden.
Zu 2.)
Das ist das übliche Argument und früher hab ich dem auch angehangen. Heute nicht mehr. Denn es ist andersherum: Die Natur ist ein Teil des Menschen, und zwar ein grundlegender Teil des Menschen. Grundlegend heißt aber nicht bedeutungsvoller. Bedeutungsvoller ist der Mensch weil er über die Natur hinausgeht.
Hier in dem Interview zeigt Precht zwei Schwächen:
1.) Die Steuer auf Online-Händler
2.) Die Ansicht, der Mensch sei Teil der Natur
Zu 1.)
Schon relativ häufig hatte ich dieses Statement von Precht vernommen:
"Für die Stützung des Einzelhandels könnte man eine Online-Steuer für die großen, globalen Marktteilnehmer erheben. Amazon und die anderen Online-Handelsriesen sind die großen Gewinner der Corona-Krise. Wenn man deren Umsätze mit 25 Prozent besteuern würde, käme ein gigantischer Fonds zusammen, aus dem man den qualifizierten stationären Einzelhandel stützen und den Gastronomen unter die Arme greifen könnte. Ich war schon vor Corona für solch eine Steuer, um die Biodiversität des Marktes zu erhalten und die völlige Verödung unserer Klein- und Mittelstädte zu verhindern."Für mich schwer verständlich warum Precht hier auf den Status Quo pocht. Er nennt es Biodiversität des Marktes erhalten, also mit anderen Worten, es soll so bleiben wie es früher mal war. Denn früher war ja bekanntlich alles besser. Das dies so gar nicht wirklich zukunftsfreudig ist, wie Precht sonst immer wirkt, scheint ihm nicht aufzufallen.
Und es scheint ihm die nötige Phantasie zu fehlen, die aus der Tatsache, dass der Einzelhandel nun mal nicht mehr das Bild der Innenstädte aufgrund neuer technologischer Entwicklungen bestimmt, resultieren, völlig neue Konzepte der Gestaltung von Innenstädten möglich wären. Warum soll etwas so bleiben wie es war? Das war noch nie so und wird es auch weiterhin nicht tun. Kulturelle Landschaften ändern sich und hier ist die Chance da, etwas neues aus den Innenstädten zu machen. Wie wäre es mit einem großen Begegnungszentrum welcher Art auch immer. Ein großer Spielplatz für Sport und Kunst und allem was dazugehört. Wir brauchen keine Einzelgeschäfte unbedingt. Nicht in der Masse und auch gar nicht so vereinzelt. Mobile Märkte mit Ständen für Einzelhänder wären auch völlig ausreichend und würden das Flair einer Stadt völlig neu beleben. Der Einzelhändler wird nicht per se aussterben aber seine Dominanz alter Prägung wird verschwinden.
Zu 2.)
Das ist das übliche Argument und früher hab ich dem auch angehangen. Heute nicht mehr. Denn es ist andersherum: Die Natur ist ein Teil des Menschen, und zwar ein grundlegender Teil des Menschen. Grundlegend heißt aber nicht bedeutungsvoller. Bedeutungsvoller ist der Mensch weil er über die Natur hinausgeht.
Dienstag, 7. April 2020
Metaphysische Pandemie
Interessanter Artikel zum Thema Globales Bewusstsein:
Wie eine Pandemie eine im übertragenen Sinne metaphysische Pandemie benötigt:
https://www.uni-bonn.de/neues/201ewir-brauchen-eine-metaphysische-pandemie201c
Wie eine Pandemie eine im übertragenen Sinne metaphysische Pandemie benötigt:
https://www.uni-bonn.de/neues/201ewir-brauchen-eine-metaphysische-pandemie201c
Samstag, 1. Februar 2020
Interessantes zum Judentum
Schon seit längerem verfolgte mich der Gedanke, warum die Juden etwas besonderes sind in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte.
Irgendwo schnappte ich auch die Geschichte mit der hohen Anzahl an Nobelpreisträgern auf, die jüdischer Abstammung sind. Nur hatte ich mir das nicht weiter notiert.
Jetzt aber kam ich durch einen Post eines Integral Interessierten wieder auf die Spur:
Hier mal die Links zum Speichern:
Jüdisches Nobelpreiswunder
und hier noch
Jüdische Nobelpreisträger
Soweit in aller Kürze.
Irgendwo schnappte ich auch die Geschichte mit der hohen Anzahl an Nobelpreisträgern auf, die jüdischer Abstammung sind. Nur hatte ich mir das nicht weiter notiert.
Jetzt aber kam ich durch einen Post eines Integral Interessierten wieder auf die Spur:
Hier mal die Links zum Speichern:
Jüdisches Nobelpreiswunder
und hier noch
Jüdische Nobelpreisträger
Soweit in aller Kürze.
Samstag, 23. November 2019
Filialsterben von Banken - Folge der Digitalisierung
Auch hier wieder ein Artikel zunächst nur zum Sammeln. Es geht um die schrittweise Reduzierung von Filialen von Banken! Alles aufgrund der Digitalisierung und veränderter Nutzergewohnheiten. Damit einher geht natürlich auch ein Arbeitsplatzrückgang (Einkommensplatzrückgang). Ist meiner Ansicht nach auch völlig normal, bezieht man die Digitalisierung mit ein. Ist halt nur vielleicht noch nicht so bei jedem angekommen.
Hier der Artikel aus dem Handelsblatt:
Filialsterben der Banken
Hier der Artikel aus dem Handelsblatt:
Filialsterben der Banken
Sonntag, 25. August 2019
Der Kapitalismus wird von seinen Gewinnern kritisiert
Schau an, es gibt nicht nur den Mythos, dass die Reichen immer nur reicher werden wollen sondern es gibt auch mittlerweile eine Erkenntnis, dass auch die Reichen nur dann wirklich glücklich sein können, wenn sie das Wohl ihrer Mitmenschen im Blick haben.
Anders kann man es ja nicht sehen, wenn man diesen Aufruf von Jeff Bezos und Co durchliest.
Das soll als gutes Beispiel dienen um zu zeigen, dass es eben kein Schwarz-Weiß gibt, kein die da Oben und wir hier unten etc.
Abschied vom Shareholder-Value
Anders kann man es ja nicht sehen, wenn man diesen Aufruf von Jeff Bezos und Co durchliest.
Das soll als gutes Beispiel dienen um zu zeigen, dass es eben kein Schwarz-Weiß gibt, kein die da Oben und wir hier unten etc.
Abschied vom Shareholder-Value
Freitag, 23. August 2019
Europa bedroht den Weltfrieden
Sehr schön heraus gearbeiteter Artikel, der deutlich macht, dass eine zu friedliche Politik am Ende den Aggessoren hilft, ihre Interessen durchzusetzen und damit das Gegenteil von dem bewirkt, was man eigentlich mit einer Politik des Friedens erreichen will.
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